Süßholzanbau in Bamberg

Süßholzpflanze
Süßholzwurzeln
Süßholz-Setzling

Der Förderverein unterstützt den traditionellen Süßholzanbau

Auf einer 1.200 qm großen Grundstücksfläche im Gärtnerviertel an der Heiliggrabstaße, Bamberg, sind im Oktober 2011 über 1.200 Süßholzpflanzen gesetzt worden. Mit dieser Aktion Bamberger Bürger soll die traditionelle aber "vergessene" Kulturpflanz in Bamberg wieder heimisch werden. Eine Süßholzplanzung existiert bereits u.a. auch auf dem Gelände der Landesgartenschau. Die Bamberger Süßholzgesellschaft hat diese Aktion organisiert, der Förderverein finanzierte diese Süßholzpflanzung.

Der früher in Deutschland betriebene Süßholzanbau ging stark zurück und damit auch das Wissen um den richten Anbau der Pflanze. Heute wird der Süßholzanbau nur noch von einzelnen Privatleuten und in Bamberg von der Bamberger Süßholgesellschaft betrieben. Aus den Wurzeln von Süßholz wird auch Lakritze gewonnen Übrigens - der in Bamberg gebräuchliche Name "Bärendreck" als Synonym für den Namen Lakritze leitet sich von einem Nürnberger Händler namens Bär ab, der dieses spezielle Lebensmittel vertrieben hat. Auch wissenswert: Süßholz ist zur Arzneipflanze des Jahres 2012 ausgerufen worden!

Der Fördervein unterstützt das Bestreben, den traditionellen Süßholzanbau in Bamberg wieder heimisch zu machen, bei der Bepflanzung auch eines weiteren Feldes. Siehe dazu Bildimpressionen hier per "Klick".

Pressebericht "Fränkischer Tag" vom 25. August 2012 -> herunterladen