Chronik "Vereinsaktivitäten 2015"

Hier werden Impressionen aus der Vereinsarbeit 2015 gezeigt. Per "Klick" auf das Bild vergrößert es sich. Die Veranstaltungen des Jahres sind im "Jahresprogramm" dokumentiert.

Das Jahresprogramm 2015 des Fördervereins fand seinen Schwerpunkt im Jubiläum "1000 Jahre Kloster Michaelsberg".

 

 

 

26. November 2015 - "Plädoyer für die Entwicklung der Kulturlandschaft, Plädoyer für einen 'Runden Tisch'."

Ein "Offener Brief" an den Kulturreferenten und Bürgermeister der Stadt Bamberg, Dr. Christian Lange, erfährt eine postive Resonanz bei dem Adressaten. 

Der "Offene Brief" - hier per "Klick" zu lesen - führte am 02.12.2015 zu einem Gespräch mit C. Lange. Er nahm das Ansinnen nicht nur postiv auf, sondern ging selbst in die Offensive mit konkreten Vorschlägen, wie ein Prozess zur Entwicklung der Kulturlandschaft Michaelsberg begonnen werden soll. Im ersten Quartal 2016 - so die Verabredung - wird der nächste Schritt eingeleitet.

 

 

11. November 2015 - Vortrag Dipl. Ing. Felix Lüdicke (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Techn. Universität München TUM, Lehrstuhl für Landschaftsarchitekur und öffenlichem Raum LAO

„Forschungsprojekt Klosterlandschaft St. Michael - Entwicklungsanstöße aus Sicht der Landschaftsarchitektur“.

Referent Dipl. Ing. Felix Lüdicke - TUM
Forschungsbericht 180 Seiten, broschürt - "Klosterlandschaft St. Michael - Gegenwart und Zukunft" - Verfasser und Grafik: Felix Lüdicke, TUM 2011

Vorbereitend auf die Landesgartenschau in Bamberg wurde im Jahr 2010 von der Technischen Universität München in Zusammenarbeit mit der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg das Forschungsprojekt 'Klosterlandschaft St. Michael' über die Immunität des ehemaligen Klosters St. bearbeitet. Der Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum (Prof. Regine Keller) der TUM nahm dabei zunächst eine Bestandsaufnahme und Bewertung des Gebietes aus landschaftsarchitektonischer Sicht vor. Darauf aufbauend wurden Leitbilder für die weitere Entwicklung definiert, planerische Strategien aufgezeigt und gestalterische Vorschläge für die Klosterlandschaft zusammengestellt. Ziel der Überlegungen war die Weiterentwicklung der historischen Kulturlandschaft zu einem strukturreichen Erholungsraum im Sinne einer nutzbaren Parklandschaft. Einzelne Maßnahmen wurden 2012 im Rahmen der Landesgartenschau realisiert, andere warten auf eine Diskussion und Umsetzung.

11. November 2015 - Schlussbesprechung zum Projekt "Klosterweg".

Der Lückenschluss "Klosterweg" zwischen Cherbonhof und Fischerhofschlösschen im Ortsteil Gaustadt soll im Jahr des Jubiläums "1000 Jahre Kloster Michaelsberg" realisiert und vollendet werden. Darauf drängt der Förderverein. Fazit der Schlussbesprechung mit Vertretern des Gartenamtes Bamberg, dem Bauunternehmen und Anrainer: Das zeitliche Ziel sollte erreichbar sein. Weitere Informationen zu diesem Projekt hier per "Klick".

 

 

05. November 2015 - Vortrag von Dr. Thomas Gunzelmann (Hauptkonservator im Landesamt für Denkmalpflege):

"Immunitätslandschaft St. Michael".

Über 800 Jahre lang, von seiner Gründung 1015 bis zu seiner Aufhebung 1802 war das Kloster Michelsberg das Zentrum einer Immunität, die auch einen großen Teil der freien Landschaft im Nordwesten des heutigen Stadtgebietes umfasste. Dort entwickelte sich eine spezifische Kulturlandschaft, die höchst intensiv über die Jahrhunderte hinweg genutzt wurde, deren Nutzungsschwerpunkt sich aber im Lauf der Zeit auch häufig wandelte.

Nach der Aufhebung des Klosters setzte sich dieser Wandel auch fort. Der Vortrag will zeigen, wie dieser Prozess abgelaufen ist und welche Auswirkungen er auf das Bild der Kulturlandschaft hatte. Zu dem geht er der Frage nach, ob es sich um eher um eine spezifisch bambergische oder um eine spezifische klösterliche Kulturlandschaft handelt.

Klosterlandschaft im 18. Jahrhundert (Staatsarchiv Bamberg A240/R82)

27.10.2015 - Vortrag vom Landschaftsarchitekten Helmut Wiegel: "Instandsetzung vom Terrassengarten und Reuthersberg von St. Michael - und heute?"

Mitte der 1990er Jahre wurde das Parkpflegwerk für den Michaelsberger Terrassengarten und den Reuthersberg fertiggestellt. Seitdem präsentieren sich die beiden Anlagen wieder als geschichtlich bedeutsame sowie stadträumlich prägende Bestandteile des Klosterkomplexes. Der Vortrag hat beleuchtet, welche Maßnahmen durchgeführt wurden, welche Bedeutung die Gärten für den Naturschutz besitzen und welche zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten für sie bestehen.

www.wiegel-landschaftsarchitektur.de

Begleitende Bild-Präsentation des Vortrages von Helmut Wiegel

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Zusätzlich zur Programmreihe "1000 Jahre Kloster Michaelsberg" bietet der Förderverein ein Umwelt-Erlebnisprogramm für Kinder und Familien an. Ort der drei Veranstaltungen im Jahre 2015 ist der ERBA-Park, Kooperationspartner und kompetenter Aktivist ist die Umweltstation Lias-Grube aus Eggolsheim-Unterstürmig.

Mittwoch, 07. Oktober 2015 - dritte Veranstaltung

Abenteuer Wildnis, für Kinder ab 7 Jahren.

"Welche Tiere sind im ERBA-Park unterwegs? Mit verschiedenen Spielen üben wir die Eigenschaften, die ein guter Fährtenleser und Tierspurensucher braucht und machen uns auf die Suche nach ihnen. Du kannst auch deine eigene „Fährte“ mit nach Hause nehmen!" 

Weitere Bilder hier per "Klick".

 

 

03.10.2015 - Führung Dipl. Ing. Marion Dubler (Landschaftsarchitektin) -

"Stuttgarter Geishirtle, Mollebusch und Madame verte - die historischen Obstsorten auf dem Michaelsberg"

Weitere Bilder zur Veranstaltung hier per  "Klick"

Vor mehr als 15 Jahren hielten wieder alte Obstsorten Einzug in die Michaelsberger Gärten. Landschaftsarchitektin Marion Dubler stellt bei ihrem Rundgang die Charakteristika und Besonderheiten der Früchte vor, deren Vorzüge zunehmend wieder geschätzt werden. Der eineinhalbstündige Rundgang beginnt am Kreuz auf dem Aussichtsplateau des Klosters Michaelsberg und endet am Ausgang zum Maienbrunnen. Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei.

 

 

24.09.2015 - der angekündigter Vortrag "Immunitätslandschaft" fiel wegen Krankheit des Referenten aus. Stattdessen wiederholte der Verein den vielbeachteten Vortrag "Hortus conclusus. Der 'Himmelsgarten' von St. Michael zu Bamberg" von und mit Prof. Dr. Werner Dressendörfer - siehe auf dieser Seite den Beitrag vom 23.07.2015.

 

 

Förderung:

"Die Bienen-InfoWabe zur LGS 2012 war und soll ab 2015 wieder ein Kontakterlebnis der besonderen Art sein. Holen wir sie uns zurück! Bringen wir Biene und Mensch wieder zusammen auf unserer Erba-Insel, mitten in Bamberg."

20. September 2015: Die Bienen-InfoWabe wurde feierlich eingeweiht. Der Förderverein hat das Projekt finanziell unterstützt. Die Dachstruktur fehlt noch, ein finanzieller Anschub zur Vollendung kommt vom Förderverein.

 

 

 

Die Rede von Jobst Giehler, Vereinsvorsitzender des Fördervereins, anläßlich der Einweihungsveranstaltung ist hier nachzulesen - per "Klick".

 

 

Kreuzweg von St. Elisabeth im Sand nach St. Getreu - 3. Station: Simon von Kyrene

17.09.2015, Vortrag von Dr. Dr. Matthias Scherbaum (Theologe):

"Der Bamberger Kreuzweg von St. Elisabeth nach St. Getreu. Ein besonderer Gang auf dem Weg nach Golgatha".

Dr. Dr. Matthias Scherbaum referierte zuerst über den theologischer Hintergrund von Kreuzwegen. In einem zweiten Teil stellte er einen virtuellen Rundgang des Kreuzweges vor und erläutert die Darstellungen.

Heinrich Marschalk zu Raueneck stiftet um 1500 in Bamberg einen Kreuzweg, der die „Via dolorosa“ – die Straße des Leiden Christi - in Jerusalem imitieren sollte. Von Raueneck war in Jerusalem die Entfernungen zwischen den Leidensstationen Christi abgelaufen. Diese übertrug er maßstabsgerecht auf Bamberg. Sieben Stationen führen von der Spitalkirche St. Elisabeth im Sand bergaufwärts zur Prosteikirche St. Getreu, wo der Kreuzweg mit der Beweinung des toten Jesus und der Grablege endet. Bamberg ist zu recht auf seinen einzig erhaltenen spätmittelalterlichen Kreuzweg stolz.

Weitere Bilder zur Veranstaltung hier per "Klick".

Der Referent und sein Publikum - Ort: Theater am Michaelsberg TaM

Hintergrundinformationen zum "Bamberger Kreuzweg" hier per "Klick".

 

Zusätzlich zur Programmreihe "1000 Jahre Kloster Michaelsberg" bietet der Förderverein ein Umwelt-Erlebnisprogramm für Kinder und Familien an. Ort der drei Veranstaltungen im Jahre 2015 ist der ERBA-Park, Kooperationspartner und kompetenter Aktivist ist die Umweltstation Lias-Grube aus Eggolsheim-Unterstürmig.

Freitag, 11. September 2015 - zweite Veranstaltung Fledermausfreiflugschein, für Familien. Mit 26 teilnehmenden Personen aus dem Stadt- und Landkreis Bamberg war die zweistündige Veranstaltung ausgebucht.


"Wie orientieren und bewegen sich die Tiere in Dämmerung und Nacht? Bei der Aktion Fledermausfreiflugschein drehte sich alles um unsere Sinne und das Erleben von Dunkelheit. Es gab Spiele und Rätsel zum Thema Fledermaus, dann verschiedene Aktionen wie zum Beispiel eine Geräuschmeditation und Spiele mit verbundenen Augen. Am Schluß bekam jede teilnehmende Person ein Zertifikat - den Fledermausfreiflugschein."

Weitere Bilder hier per "Klick".

 

 

08. und 09. Augsut 2015: Weinfest auf der Aussichtsterrasse am Kloster St. Michael.


Weinköniginnen aus dem Frankenland...

Traditionell zum zweiten August-Wochenende fand das Weinfest im Rahmen des 1.000-jährigen Jubiläums des Kloster St. Michael statt. Die Bürger der Stadt Bamberg und ihre Gäste waren herzlich willkommen, auf einem der schönsten Plätze der Stadt das achte Weinfest zu feiern; denn der Blick auf die Stadt, auf den Dom, zur Altenburg hoch und über den neuen Bamberger Weingarten vermitteln eine außergewöhnliche Atmosphäre.

Die Veranstaltungsreihe des Fördervereins lenkt mit dem Fest den Blick auf den aus Anlass der Landesgartenschau 2012 wieder erstandenen Bamberger Weinanbau, dessen Silvaner „Bamberger Stiftgarten“ während des Weinfestes auch neben anderen erlesenen Weinen und kulinarischen Köstlichkeiten angeboten wurde.

Zum Weinfest war wieder das sanierte Winzergebäude, der ehemalige Schweinestall am Fuße des Weinbergs, bewirtschaftet. Im Winzergebäude wurde ausschließlich der Wein Michaelsberger Silvaner 2014 des Bamberger Weinbergs ausgeschenkt. Die Erlöse fließen der Sanierung der Klosterkirche zu.

  • Weitere Bilder hier per "Klick".
  • Die Weinfeste seit 2010 hier per "Klick".

 

 

Zusätzlich zur Programmreihe "1000 Jahre Kloster Michaelsberg" bietet der Förderverein ein Umwelt-Erlebnisprogramm für Kinder und Familien an. Ort der drei Veranstaltungen im Jahre 2015 ist der ERBA-Park, Kooperationspartner und kompetenter Aktivist ist die Umweltstation Lias-Grube aus Eggolsheim-Unterstürmig.

Mittwoch, 5. August 2015 - erste Veranstaltung: "Wasserdetektive" - Kinder ab 7 Jahre. Mit 24 teilnehmenden Kindern aus dem Stadt- und Landkreis Bamberg war die zweistündige Veranstaltung ausgebucht.

"Heute erkunden wir mit dem Kescher und der Becherlupe die Wassertiere im ERBA-Park. Spiele, Spaß und Aktion rund um das Thema Wasser sind natürlich auch dabei."

Weitere Bilder hier per "Klick".

 

 

23. Juli 2015: Vortrag von Prof. Werner Dressendörfer.

Dressendörfer widmete sich dem Himmelsgarten an der Gewölbedecke der Michaelskirche, die für längere Zeit aufgrund von Sanierungsmaßnahmen nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann - "hortus conclusus", der "verschlossene Garten".

Werner Dressendörfer nannte demnach sein Thema: „Hortus conclusus. Der Himmelsgarten von St. Michael zu Bamberg.“ Besonderer Veranstaltungsort war der historische Speisesaal der Mönche, im Refektorium in der Klosteranlage.

Mit 578 Pflanzen an den Gewölben der Michelskirche stellt der “Himmelsgarten” das flächenmäßig größte Einzelkunstwerk Bambergs dar. Wie kam es zu diesem einmaligen Kunstwerk und was wollten die Künstler mit diesen Malereien aussagen? Diesen Fragen ging der Vortrag im ersten Teil nach, indem er die Entstehungsgeschichte der Deckenmalereien und interessante Querverbindungen vorstellte. Im zweiten Teil wurden verschiedene Pflanzen, die im „Himmelsgarten“ wachsen, erklärt, welche Bedeutung ihnen innerhalb der christlichen Bildwelt und Pflanzensymbolik zukommt.

Das Buch zum Vortrag:

"Durch die Blumen gesprochen-  Pflanzen im 'Himmelsgarten' von St. Michael zu Bamberg", Autor Prof. Dr. Werner Dressendörfer, ist im Buchhandel Hübscher, Bamberg, oder online bei Amazon erhältlich - hier per "Klick".

 

 

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Zwei Veranstaltungen mit Dr. Karin Dengler-Schreiber (Historikerin), die ihre Doktorarbeit über die Handschriften des Klosters Michelsberg geschrieben hat und - mit profunden Kenntnissen ausgestattet - ihr Wissen in eine Anzahl Bücher zu und über Bamberg eingebracht hat.

20.06.2015

Führung: "Was heißt denn Klosterlandschaft? - Das Kloster Michaelsberg und seine Umgebung".

Dr. Karin Dengler-Schreiber ging mit etwa 30 Interessierten auf historischen Spuren in dem einzigartigen Stück Landschaft über dem ehemaligen Kloster St. Michael, das intensiv von diesem geprägt wurde und zum Glück bis heute erhalten blieb. Es ging auch um die Frage, wie die Zukunft dieses besonderen Areals als Park gestaltet werden kann.

Treffpunkt und Einführung vor der Freitreppe zum Kirchenportal St. Michael.

Weitere Bilder hier per "Klick".

18.06.2015: 

Vortrag - "Geschichte des Michaelsberges". Ort war das historische Refektorium in der Klosteranlage St. Michael.

Dr. Karin Dengler-Schreiber gab einen Überblick über die wechselvolle Geschichte der Benediktinerabtei von der Gründung bis zu ihrem Ende im Rahmen der Säkularisation im Jahr 1802.

Referentin und 135 ZuhörerInnen.
Jobst Giehler und Dr. Karin-Dengler-Schreiber.

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14. April 2015: Satzungsgemäße Mitgliederversammlung - mit Vorstandswahl.

Übergabe der Vereinsführung von Dr. Detlev Hohmuth (rechts im Bild) an Jobst Giehler.

Tagesordnungspunkte:

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  3. Verlesen des Protokolls der letzten satzungsgemäßen Mitgliederversammlung
  4. Tätigkeitsbericht des Vorstandes
  5. Kassenbericht
  6. Bericht der Kassenprüfung
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Beiträge des Vereins zum "Jubiläum 1000 Jahre Michaelsberg"
  9. Neuwahlen des Vorstandes, der Beisitzer und Kassenprüfer
  10. Perspektiven zur Fortsetzug der Vereinsarbeit
  11. Verschiedenes 

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