Chronik "Vereinsaktivitäten 2014"

Hier werden Impressionen aus der Vereinsarbeit 2014 gezeigt. Per "Klick" auf das Bild vergrößert es sich. Siehe auch "Jahresprogramm 2014".

 

 

Referentin Andrea Hofmann.

26. November 2014: Öffentliche Mitgliederversammlung mit Vortrag von Andrea Hofmann (Projektreferentin des evangelischen Dekanats Bamberg) mit dem Thema "Vorstellung des Zeltes der Religionen als interreligiöse und interkulturelle Begegnungsstätte".

Abendstimmung am und...
...im "Zelt der Religionen".

Zur Zeit der Landesgartenschau 2012 war der "Gottesgarten" mit dem "Zelt der Religionen" Anlaufpunkt zur Einkehr von Gläubigen der bedeutenden drei monotheistischen Weltreligionen: Judentum, Christen, Islam. Der charakteristische Zeltbau wurde nach dem Ende der Gartenschau ab- und in der Grünanlage des Markusplatzes wieder aufgebaut.

Am 22. Juni 2014 konnte das Zelt mit Feierlichkeiten der drei beteiligten Weltreligionen eröffnet und der Bestimmung übergeben werden. Dazu weitere Informationen hier per "Klick".

Andrea Hofmann zeigte in ihrer Präsentation den Prozess auf, der vom Leben mit dem "Zelt der Religionen" während der Landesgartenschau 2012 und dann zum Wiederaufbau und zur Nutzung am Markusplatz führte.

 

 

21. Oktober 2014: Öffentliche Mitgliederversammlung mit Vortrag von Dipl. Ing. Robert Neuberth (Leiter des Gartenamtes Bamberg) zum Thema "Von der Landesgartenschau zum ERBA-Park - Erfahrungen nach einem Jahr".

Der Referent...
...und sein Publikum.
Der ERBA-Park: Parkbeschilderung.

Robert Neubert zog einen Bogen von "Wie es war: Die Landesgartenschau" bis "Was daraus wurde: Der ERBA-Park".

  • Die Präsentation (pdf-Datei) hier per "Klick".
  • Bericht "Bamberger Erba-Insel ist eine Erfolgsgeschichte" im Online-Portal "Nordbayern" hier per "Klick".

Zuvor gab Robert Neuberth vor Ort einen Sachstandsbericht zur Projektplanung "Wegeverbindung zwischen Fischerhofschlösschen und Cherbonhof - der Klosterweg". Dabei erläuterte er erste Planungen aus den 80er-Jahren bis heute. Weitere Informationen zum "Klosterweg" hier per "Klick".

Planungshistorie:
Parkfläche und...
...Wegestrukturen.
Blick ins "Ungewisse"...
...auf die Freifläche vor dem Fischerhof.

 

20. September 2014: Tagesexkursion zur Landesgartenschau in Deggendorf.

Blick in den Stadthallenpark.

Mangels geringem Interesse musste die vom Förderverein in Kooperation mit der VHS-Bamberg geplante Veranstaltung abgesagt werden. Für einen virtuellen Rundgang durch die Gartenschau sollten Sie sich dennoch die Zeit nehmen - hier per "Klick". Ca. 750.000 waren Gast der Gartenschau. Die "Donaugartenschau" endete am 05. Oktober 2014. 

 

 

09. + 10. August 2014: Weinfest auf der Aussichtsterrasse am Kloster St. Michael.


Der Initiator des Weinfestes Christian Ackermann: "Es ist angerichtet".

Die Veranstaltungsreihe des Fördervereins lenkt mit dem Weinfest den Blick auf den aus Anlass der Landesgartenschau 2012 wieder erstandenen Bamberger Weinanbau, dessen Silvaner Kabinett 2013 während des Weinfestes auch neben anderen erlesenen Weinen und kulinarischen Köstlichkeiten angeboten wurde. Zudem wurden Produkte des „Bamberger Stiftgarten“ wie Edelbrände, Liköre und Apfelsecco offeriert. Die Metzgerei Kalb grillte dazu fränkische Spezialitäten, und ein Musikprogramm rundete die Veranstaltung ab. Zusätzlich gaben Führungen Einblicke in die Gartenkultur der Klosteranlage.

An dem Wochenende wurde das sanierte Winzergebäude, der ehemalige Schweinestall am Fuße des Weinbergs, wieder bewirtschaftet. Hier wurde ausschließlich der Wein Silvaner Kabinett 2013 des Bamberger Weinbergs ausgeschenkt sowie die „Winzer-Wörschtla“ der Metzgerei Kalb angeboten. Die Erlöse fließen der Sanierung der Klosterkirche zu.

Veröffentlichung "Fränkischer Tag" vom 12. Augsut 2014 -> Artikel herunterladen

Die Weinfeste seit 2010 hier per "Klick".

 

 

 

12. Juni 2014: Führung "Michaelsberg" - Historikerin Dr. Karin Dengler-Schreiber mit dem Thema: "Was heißt denn Klosterlandschaft? Das Kloster St. Michael und seine Umgebung".

Der Förderverein fokussiert die Bewahrung und Wertschätzung der in Europa einzigartigen Kulturlandschaft St. Michael. Bereits im Vorfeld der Landesgartenschau Bamberg 2012 wurde hierzu vom Förderverein eine Forschungsarbeit der Universität Bamberg und der TU München finanziell unterstützt, die die weitläufige und historisch einzigartig unberührte Klosterlandschaft  als Naherholungsgebiet erörtert.

Mit Dr. Karin Dengler-Schreiber unterwegs in der Klosterlandschaft: Der Einladung waren etwa 150 Interessierte gefolgt und haben sich bei einer zweistündigen Exkursion informiert über Historie, aktuelle Auseinandersetzungen und szenarische Zukünfte dieser besonderen Landschaft. Weitere Informationen und Bildergalerie hier per "Klick".

 

 

24. Juni 2014: Öffentliche Mitgliederversammlung - mit Vortrag "Die Bamberger Gärtnerei - Immaterielles Kulturerbe des Urbanen Gartenbaus" von Dr. Hubertus Habel, Kurator des Gärtner- und Häckermuseums Bamberg.

Rundweg durch die Gärtnerstadt.

Seit dem Jahr 2003 stellt die UNESCO auch Alltagskulturen in den Fokus der Öffentlichkeit. Überliefertes Wissen und Können als sogenanntes Immaterielles Kulturerbe soll erhalten und gefördert werden. Der Verein "Gärtner- und Häckermuseum" hatte 2013 die „Bamberger Gärtnerei“ in das bayerische UNESCO-Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eintragen lassen (Entscheidung > mehr). Im Zentrum stehen lebendige Traditionen und Riten, die einer Gemeinschaft ein Gefühl der Identität und der Kontinuität vermitteln. Es wird von Generation zu Generation weitergegeben und unterliegt doch der steten Veränderung. Habel gab in seinem Vortrag einen Überblick zur Historie der Gärtnerstadt und den Anpassungen über und an die Zeit.

 

 

S. Klotzek präsentiert...
...Gestaltungskonzepte "Leinritt".
H. Rosenberg präsentiert und...
diskutiert "Leinritt-Steg".

13. Mai 2014: Führung "Leinritt" - mit Dipl. Ing. Silke Klotzek (Stadtplanungsamt Bamberg) mit dem Thema "Aufwertung des Leinritts im Sanierungsbiet Sand" und Architekt Heinz Rosenberg mit dem Thema "Gedanken zur Verlängerung des Leinritts von der Kasernstraße zur Oberen Brücke".

Die Thematik "Leinritt" ist in seiner Komplexität dargestellt unter dem Link "Leinritt" und ist über die vereinsinterne Diskussion mit einem Beitrag im "Fränkischen Tag" auch in die Öffentlichkeit getragen worden. Die Führung hat helfen wollen, den Teilnehmern der Führung die Problematik und mögliche Lösungsansätze anschaulich und verständlich zu machen. Der Wille zur Änderung ist vorhanden. Die mögliche Umwidmung der am Leinritt liegende Justizvollzugsanstalt, die Installation einer Quartiersgarage für den ruhenden Verkehr, der Umgang mit baulichen Engpässen für den Durchgangsverkehr sind die Attribute, mit denen umgegangen werden müssen. Dabei sind Zeit und Geld die wahren Engpässe...

Zudem hat der Förderverein eine alte Idee aufgegriffen, den Leinritt über eine Stegverbindung mit der Oberen Brücke zu verbinden. Der Konzeptansatz wurde vom Architekten Heinz Rosenberg präsentiert und u.a. mit Anliegern diskutiert. Die Verlängerung des Leinritts von der Kasernstraße bis zur Oberen Brücke über einen Fußgängersteg ist als Fortsetzung der Wege-Verbindung vom ERBA-Park bis in den Hain entlang der Regnitz zu verstehen. Er bietet direkt am Wasser einen neuen Blick auf die Regnitz und das Alte Rathaus. Der Förderverein fokussiert weiterhin sowohl den Ausbau wie auch die Aufwertung dieses bis dato wenig beachteten Abschnittes des Leinritts inmitten der Stadt.

Verlängerung "Leinritt" zur Oberen Brücke.

 

8. April 2014: Öffentliche Mitgliederversammlung - mit Vortrag „Die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen (Fischpässe) im Erbapark und Hain“ von Hans-Joachim Rost (Wasserwirtschaftsamt Kronach)


Fischpass mit...
...neuem Wehr.
Der Referent
Steinwöhrlein
Nonnenwehr

H. J. Rost gab einen Überblick über die neuen Lebensräume am Wasser in Bamberg, über die neu geregelten Wasserwege der Regnitz im Bamberger Stadtgebiet. Neben dem zur Landesgartenschau 2012 erstellten ERBA-Fischpass wurden auch die Ergebnisse der weiteren wasserbauliche Maßnahmen wie der Umbau des Steinwöhrleins im Hain und die Sanierung des Nonnenwehrs Am Zwinger bewertet. Neue naturnahe Zugänge und Lebensräume am Wasser zu schaffen und Gewässer erlebbar zu machen waren die Hauptanliegen des Vorhabensträgers und Bauherren. Auch ein Thema: Ein neuer Durchstich - amtlich ein "Nebengerinne" als "Steuerwehr" ausgebaut - im Bereich des Wasserspielplatzes im ERBA-Park wurde notwendig, um den Wasserpegel im Spielbereich zu regeln und nicht höher als 40 cm werden zu lassen. Dieses Maß und eine bestimmte Fließgeschwindigkeit ist Vorschrift für ein öffentliches Spielgewässer.

  • Umgehungsbach ERBA-Park (Web-Seite "Wasserwirtschaftsamt Kronach") > herunterladen
  • Präsentation zum Vortrag (H. J. Rost - pdf-Datei) > herunterladen
  • Bildergalerie "Umgehungsbach" 2010 > herunterladen
  • Bildergalerie "Hollerbach" > herunterladen
  • Video zum Umgehungsbach ERBA-Park (Herausgeber "Wasserwirtschaftsamt Kronach") > unten

Veröffentlichungen:

 

 

Die Referentin

18. Februar 2014: Satzungsgemäße Mitgliederversammlung - mit Vortrag von Patricia Alberth (seit November 2013 Leiterin des Zentrums Welterbe Bamberg ZWB) mit dem Thema: "Vorrangige Aufgaben und Ziele des Zentrums Welterbe Bamberg".

Patricia Alberth studierte Internationale Betriebswirtschaft (BA) und Management des Weltkulturerbes (MSc) an der International Business School Groningen (Niederlande), der University of Macau (China) und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Sie arbeitete u.a. mehrere Jahre für das Asien-Pazifik-Büro der UNESCO, wo sie Kulturerhaltungsprogramme koordinierte. Sie war auch tätig als Beraterin für kommunale Netzwerke und tentative Welterbestätten. Eine Tentativliste ist die nationale Vorschlagsliste von Kultur- und Naturdenkmälern der einzelnen Vertragsstaaten des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt (Welterbekonvention), die jeweils die Objekte enthält, die der Staat dem Welterbekomitee zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Welterbes vorzuschlagen beabsichtigt. - Alberth arbeitete als beigeordnete Sachverständige in der Europa- und Nordamerika-Abteilung des Welterbezentrums der Unesco. (Quelle: u.a. csp-network.org)

Tagesordnungspunkte:

1. Begrüßung
2. Vortrag von Frau Patricia Alberth
3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
4. Protokoll der letzten satzungsgemäßen MV
5. Tätigkeitsbericht des Vorstandes
6. Kassenbericht
7. Bericht der Kassenprüfung
8. Entlastung des Vorstandes
9. Jahresprogramm 2014
10. Perspektiven zur Fortsetzung der Vereinsarbeit
11. Nachwahl der Presserreferntin und einer Beirätin
12. Verschiedenes