Gründungsdatum 07.01.2008: Die zehnjährige Vereinschronologie.

Gründungsvorstand Januar 2008.

Im Dezember 2007 gab es den Anschub zur Gründung des Vereins zur Förderung der Landesgartenschau 2012 in Bamberg. Am 07. Januar 2008 wurde dieser Schritt mit der Gründungsversammlung vollzogen. Diese Seite widmet sich den bemerkenswerten Aktivitäten aus der zehnjährigen Chronologie des Vereins.

Seit 2008: Jahresprogramme mit vielfältigen Aktivitäten.

Seit 2008 hat der Förderverein ein Jahresprogramm mit vielfältigen Aktivitäten zusammengestellt, zu dem Mitglieder und Freunde des Vereins eingeladen worden sind. Fachvorträge, Exkursionen und Kulturveranstaltungen waren die wesentlichen Bausteine der Programme.

2008: Moderator zur Konfliktlösung des neuen Weingartens am Kloster St. Michael


Die Entscheidung für den geplanten Weingarten am Südhang des Michaelsberg hatte 2008 in Bamberg eine intensive öffentliche Diskussion ausgelöst. Nach einer Monate lange öffentlichen Debatte schien eine Abstimmung über einen Bürger- bzw. Ratsbescheid unausweichlich. Dem Förderverein war es gelungen, den Weg für eine Einigung zu bereiten.

2009: Gärtnerstadt - Finanzierung eines Anbaufeldes für 1.200 Süßholzpflanzen.

Auf einer 1.200 qm großen Grundstücksfläche im Gärtnerviertel an der Heiliggrabstaße, Bamberg, wurde im Oktober 2011 mit über 1.200 Süßholzpflanzen ein weiteres Feld bepflanzt (Budget: € 5.000). Mit dieser Aktion Bamberger Bürger und weiteren Aktivitäten ist es gelungen, die traditionelle aber "vergessene" Kulturpflanz in Bamberg wieder heimisch werden zu lassen.

2010 - 2012: Rundweg durch die Gärtnerstadt

Das Projekt „Rundweg“ durch die Gärtnerstadt wurde aus der Arbeitsgruppe "Gärtnerstadt" des Fördervereins maßgeblich getragen. Konzeptideen und Inhalte zu einem Rundweg durch die Gärtnerstadt wurden angestoßen und in den Dialog gebracht. Am 19.04.2012 war offizielle Eröffnung des Rundweges mit 18 Stationen durch die Gärtnerstadt. 

2010: Teilfinanzierung des Forschungsprojektes "Klosterlandschaft St. Michael"


Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Klosterlandschaft waren Gegenstand des Forschungsprojektes "Klosterlandschaft St. Michael" der technischen Universität München - Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlichem Raum - und der Otto-Friedrich- Universität Bamberg - Institut für Archäologie Bauforschung und Denkmalpflege - in den Jahren 2010 und 2011. Das Forschungsprojekt wurde von der Landesgartenschau-Gesellschaft und durch unterstützendes Organisieren von Sponsorengelder durch den Förderverein finanziert (Budgets: je € 25.000). Ergebnisse aus der Forschungsarbeit sind in einem 180-seitigen Dokumentationsband zusammengefasst.

2010 - 2016: Träger der Weinfeste am Kloster St. Michael.


Seit 2010 richtet der Förderverein gemeinsam mit dem Weingut Martin Bauerschmitt, Winzer des Weinberges am Michaelsberg, das Weinfest auf der Hauptterrasse am Kloster St. Michael - oberhalb des Weingartens - aus.  Die Veranstaltungsreihe des Fördervereins lenkt mit dem Fest den Blick auf den aus Anlass der Landesgartenschau 2012 wieder erstandenen Bamberger Weinanbau.

2012: Initiator und Organisation der Kunstaussstellung "12 Kunsträume - von Picasso zu Beuys"

Begleitend zur Landesgartenschau 2012 wurde in der Bamberger Stadtgalerie Villa Dessauer eine einzigartige Kunstausstellung präsentiert (Budget: € 140.000). In zwölf Räumen trafen über 25.000 Besucher auf Werke weltbekannter Künstler wie Picasso, Miró, Dali, Vaserely, Chagall, Warhol, Lichtenstein, Christo, Beuys u.a. Die Grafiken, Aquarelle, Handskizzen wie auch Gemälde stammen aus der Privatsammlung des Bamberg Kunstsammlers Richard H. Mayer, Galerien Böttingerhaus.

2012: Buchprojekt "Eine Insel blüht auf"


Mit dem Buchprojekt  (Budget: € 22.000) "Eine Insel blüht auf. Von der Spinnerei zur Landesgartenschau" wird der interessierte Leser auf eine spannende Zeitreise zur Landesgartenschau 2012 mitgenommen. Ausgangspunkt ist jenes durch die Arme der Regnitz umfangene Gelände bei Gaustadt, das einst zum Benediktiner-Kloster St. Michael gehörte und im Zeitalter der Industrialisierung mit der Baumwollspinnerei und -weberei ERBA bebaut wurde. Der Niedergang dieses Unternehmens in den 90-er Jahren machte neue Nutzungskonzepte notwendig. Aufgezeigt wurde die Neubelebung einer "vergessenen" Fläche in eine blühende Landschaft. Uferwege, Klosterlandschaft und Gärtnerstadt als Teile eines Gesamtkonzeptes der Landesgartenschau 2012 wurden selbstverständlich ebenfalls gewürdigt.

2012: Landesgartenschau-Lauf - seit 2013 "Uni-Lauf"


Anlässlich der Landesgartenschau 2012 veranstaltete der Förderverein in Zusammenarbeit mit der DJK Teutonia Gaustadt den "Landesgartenschau-Lauf" - einen 10-km-Lauf von Inselspitze zu Inselspitze und zurück - u.a. auf den zur Zeit der Landesgartenschau neu geschaffenen Uferwegen. Diese Veranstaltung wird als "Uni-Lauf" seit 2013 fortgesetzt. Er führte am Westufer des rechten Regnitzarmes entlang bis zum Wendepunkt an der Buger Spitze. Zurück wird am Ostufer des linken Regnitzarms durch den Hain, "Treidelpfad" am Alten Kanal, am "Kranen" vorbei, durch die "Fischerei", auf dem "Landesgartenschau-Weg" wieder auf den Uni-Campus ins Ziel gelaufen.

2015 + 2016: ERBA-Park - Umwelt-Erlebnisprogramm für Kinder und Familien


Der Verein hatte 2014 den Diskurs aufgenommen, den ERBA-Park auch als Plattform für Aktionen zu nutzen, die das Bewusstsein für bestimmte Dinge der Umwelt auf spielerische Art und Weise sensibilisieren. Das Ergebnis: 2015 und 2016 hatte der Förderverein ein Umwelt-Erlebnisprogramm für Kinder und Familien angeboten. Kooperationspartner und kompetenter Aktivist war dabei die Umweltstation Lias-Grube aus Eggolsheim-Unterstürmig.

2015: Aktive Begleitung des Jubiläums "1000 Jahre Kloster Michaelsberg"


Die auf dem Michaelsberg erbaute Klosteranlage St. Michael ist neben dem Dom das prägnanteste Wahrzeichen Bambergs. Gegründet in 1015 stand in 2015 das 1000-jährige Jubiläum des "Klosters Michaelsberg" an.  Der Förderverein begleitete dieses Jubiläumsjahr mit dem Angebot von neun Veranstaltungen zur Geschichte des Klosters.

2015/2016: Initiator zur Anlage und Finanzierung des "Klosterweges"

Bereits im Konzept zur Landesgartenschau 2012 war die Option genannt, den historischen Klosterweg, den „Mönchssteig“, vom ERBA-Gelände durch die Klosterlandschaft zum Kloster St. Michael sicht- und begehbar zu machen. Für die Durchgängigkeit des Klosterweges bestand die Notwendigkeit, einen Lückenschluss zu schaffen im Zusammenhang der neuen Grünanlage des Areales "Fischerhof" und dem ehemaligen Wirtschaftshof „Cherbonhof“. Der Förderverein finanzierte zum 1000-jährigen Jubiläum des Klosters Michaelsberg im Jahre 2015 diesen Lückenschluss (Budget: € 10.000) im Einklang mit der 2015/2016 von der Stadt Bamberg geschaffenen Grünanlage „Fischerhof“.

2017: ERBA-Park - Installation "Mehrgenerationenparcour"

In Kooperation mit dem Gartenamt Bamberg hat der Förderverein dafür gesorgt, dass im ERBA-Park Geräte für einen Mehrgenerationenparcours installiert wurde. Für die Finanzierung des Projektes hat der Verein gesorgt (Budget: € 19.000). Die ersten Geräte des Mehrgenerationenparcours wurden Mitte August 2017 eingebaut. Sechs Stationen wurden installiert und stehen seit Oktober den Bürgern zur Verfügung. Sie befinden sich zwischen "Café Zuckerl" und Restaurant "Das Faltboot".

Förderer von Partner-Projekten: "Zelt der Religionen" - "InfoBienenWabe" etc.

Der Förderverein fördert auch Partner-Projekte anderer Institutionen und Vereinigungen, die den eigenen Vereinszielen nahe sind (Budgets: ca € 6.000). So ist der Förderverein Mitglied und/oder Kooperationspartner von folgenden Vereinen:

  • Bürgerparkverein Bamberg Hain e.V.
  • Bamberger Süßholzgesellschaft
  • Bamberger Sortengarten
  • Bienen-Leben-in-Bamberg
  • Interkultureller Garten Bamberg
  • Förderverein "KUNSTRAUM JETZT e.V."
  • Förderverein "Zelt der Religionen e.V."
  • "Zeitschichten" - Kunstprojekt

Die Finanzierungen wurden im Rahmen der Vereinssatzung über Verkäufe von Tickets (Kunstausstellung) und Bücher, Sponsoring, Spenden und Mitgliedsbeiträge getätigt.

Zu guter Letzt.

In der Jahreshauptversammlung vom 25. Juli 2017 hat der Vorstand den anwesenden Mitgliedern die Auflösung des Fördervereins nach § 13 der Vereinssatzung vorgeschlagen. Sobald die Rechnungslegungen und die letzten Finanzgeschäfte abgeschlossen sind, wird über eine außerordentliche Mitgliederversammlung der endgültige Beschluss zur Vereinsauflösung gefasst und dieser Beschluss anschließend unter Berücksichtigung der Formalien umgesetzt. Ihre Mitgliedschaft im Verein ruht bis zur Löschung aus dem Vereinsregister.